Demokratie braucht Wasser, Wasser braucht Demokratie. Das ist die zentrale Botschaft, die wir von der Tagung „Wasserextreme als Gefahr für unsere Demokratie“ des Staatsministeriums Baden-Württemberg, der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg am 21.07.2025 mitnehmen. Jeder Eingriff in den natürlichen Wasserhaushalt hat Auswirkungen an anderer Stelle, global wie lokal können so Konflikte um Wasser zwischen verschiedenen anthropogenen Nutzungen entstehen. In der Folge wird auch die Umwelt teils stark in Mitleidenschaft gezogen. Resultierende Wassernotstände erfordern das konstruktive Zusammenwirken verschiedenster Akteure, um Verteilung, Nutzung, Schutz von und vor Wasser für die Gesamtgesellschaft und die Umwelt sicherzustellen; eine Aufgabe also, die im tiefsten Sinn demokratisch ist.
Und zugleich ist Wasser die Grundlage aller Tätigkeiten, die unsere Gesellschaft tragen – von der Erzeugung und Zubereitung von Nahrung, über Industrie und Gewerbe, Energie, Erholung und vieles mehr. Wasser erzeugt Wohlstand, Gesundheit, Zufriedenheit und Zusammenhalt, und all das brauchen wir um die Demokratie mit zahlreichen Händen und Ideen zu erhalten. Den Umgang mit Wasser gemeinsam und langfristig zu gestalten, das war auch Konsens der Politikerinnenrunde am Ende der Veranstaltung.
Vielen Dank für die Einladung, unser Projekt ZuWaKo und das daraus entstandene Planspiel vorstellen zu dürfen, für das große Interesse und für all die Impulse, die uns zu neuer Forschung motivieren.
